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Photovoltaik im Unternehmen – Mithilfe von Förderprogrammen die Betriebskosten senken

Photovoltaik im Unternehmen – Mithilfe von Förderprogrammen die Betriebskosten senken

Regenerativen Energien gehört die Zukunft und nicht nur private Haushalte können mittlerweile von zahlreichen Förderprogrammen profitieren. Auch immer mehr Unternehmen entscheiden sich zum Beispiel für Photovoltaik-Anlagen und können auf diese Weise ihre Betriebskosten deutlich senken. Die Förderprogramme sind jedoch an bestimmte Bedingungen geknüpft. Das betrifft unter anderem die Betriebsdauer oder auch den Ort, an dem die Photovoltaik-Anlage installiert werden soll. Wichtig ist zudem, dass der Antrag auf eine staatliche Förderung schon gestellt werden muss, bevor es an den Kauf der Anlage geht.

Photovoltaik-Anlage im Unternehmen – Hohe Renditen und staatliche Zuschüsse

Die Anschaffung einer Photovoltaik-Anlage ist umweltfreundlich, aber nicht ganz so günstig. Eine solche Anlage kostet einige Tausend Euro und für den Batteriespeicher ist dann noch mal ein vierstelliger Betrag notwendig. Aber der Staat hilft den Unternehmen und vergibt Kredite zu günstigen Konditionen oder Zuschüsse zur Tilgung. Noch vor einigen Jahren haben die Betreiber von Photovoltaik-Anlagen gute Renditen erzielt, aber das ist heute nicht mehr der Fall. Das heißt aber nicht, dass sich die Solarstromanlage auf dem Dach nicht mehr lohnt. Wer ein kleines Kraftwerk auf dem Dach seiner Firma hat, der spart mit jeder Kilowattstunde. Wird diese selbst erzeugt, dann kostet sie aus einer neuen Anlage in der Regel zwischen zehn bis zwölf Cent und damit nur ein Drittel des Stroms, der aus der normalen Steckdose kommt.

Photovoltaik-Anlagen erzeugen in Unternehmen bis zu 30% des Stroms

Vor allem für kleinere und mittelständische Unternehmen lohnt es sich, über eine Photovoltaik-Anlage nachzudenken. Bei einer optimalen Auslegung sind es bis zu 30 Prozent des Stroms aus dem eigenen Kraftwerk, der direkt verbraucht werden kann. Die restlichen 60 Prozent werden ins Netz eingespeist und vom Netzbetreiber gibt es dafür knapp zwölf Cent für jede Kilowattstunde. So können sich die Einnahmen aus der Einspeisung in das öffentliche Netz jedes Jahr für die Dauer von 20 Jahren auf 340,- Euro belaufen, wenn es sich um eine Anlage mit vier Watt handelt. Erhöhen sich die Strompreise, was aller Wahrscheinlichkeit nach der Fall sein wird, dann steigt die Ersparnis. Für kleinere Betriebe, die mit jedem Euro rechnen müssen, ist das viel Geld, das gespart werden kann.

Photovoltaik-Anlagen – Wie und was fördert der Staat?

Für die Förderung hat die staatliche KfW-Bank eine Förderung ins Leben gerufen. Das Programm nennt sich „Erneuerbare Energien 270“ und macht es möglich, Solaranlagen sehr günstig zu finanzieren. Das Programm gilt für ganz Deutschland und wer daran teilnehmen möchte, muss sich verpflichten, seine Solaranlage mindestens ein Jahr lang zu betreiben. Der Staat fördert nur die Kosten für die Anschaffung und die Kosten für die Planung der Anlage. Dazu kommen dann noch die Projektierung und die Installation. Die Laufzeiten gelten für fünf, zehn oder auch für 20 Jahre. Der effektive Jahreszins liegt bei durchschnittlich 1,26 Prozent, ist aber letztendlich von der Bonität des Antragstellers abhängig. Neben den staatlichen Programmen gibt es noch Fördermöglichkeiten durch die jeweiligen Bundesländer für Solaranlagen mit moderner TWL Technologie. Allerdings hat jedes Bundesland seine eigenen Bedingungen. Unternehmen, die sich für eine Photovoltaik-Anlage und für die dazu passende Förderung interessieren, sollten sich über die Vorgaben ihres Bundeslandes informieren.