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Erfolgreiche Rückkehr in die Arbeitswelt – Tipps für Mütter

Erfolgreiche Rückkehr in die Arbeitswelt – Tipps für Mütter

26. März 2015
goahead

Ein Kind zu bekommen; bedeutet für die meisten Frauen immer noch, dass sie eine längere Auszeit vom Job nehmen müssen. In der Regel bleiben vor allem junge Mütter erst mal zu Hause, wenn der Nachwuchs auf der Welt ist, denn es gibt meist ein großes Problem, wenn es um die Betreuung der Kinder geht. Viele Frauen haben während der Elternzeit einen ruhenden Arbeitsvertrag und damit auch das Recht auf eine Wiedereinstellung, aber wenn die Möglichkeiten für die Kinderbetreuung fehlen, dann verzichten viele Mütter darauf und nehmen stattdessen lieber einen Teilzeitjob an. Wie können Mütter wieder in den Job einsteigen und was sollte beachtet werden?

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by Ryan McGuire

Eltern müssen Engagement zeigen

Wer nach der Geburt des Kindes wieder in den Beruf einsteigen möchte, der sollte immer Engagement zeigen. So sollte man sich für Urlaubs- und Krankheitsvertretungen anbieten und auch wenn es Schulungen und Weiterbildungsmaßnahmen gibt, dann sollten auch die Mütter daran teilnehmen, die in Elternzeit sind. Nur so bleibt man fachlich auf dem Laufenden und der Kontakt zum Unternehmen reißt nicht ab. Es ist auch möglich, nur 30 Wochenstunden zu arbeiten, denn dann bleibt immer noch Zeit fürs Kind.

Wenn Mütter noch stillen

Viele Frauen, die stundenweise wieder in den Beruf einsteigen, wollen nicht abstillen, aber auch wenn das Baby noch gestillt wird, dann ist das kein Problem. Die Muttermilch wird einfach abgepumpt und dann entweder in den Kühlschrank oder in die Tiefkühltruhe gestellt. Steht die Muttermilch im Kühlschrank, dann ist sie bis zu 48 Stunden haltbar, wird sie tiefgefroren, dann hält sie sogar bis zu drei Monaten. Geht die Mutter zur Arbeit, dann muss die Milch nur bei Zimmertemperatur aufgetaut und anschließend im Flaschenwärmer auf Trinktemperatur gebracht werden. Das funktioniert ohne Probleme und so können der Vater, die Oma oder auch die Geschwister das Baby mit gesunder Muttermilch füttern und die Mutter kann unbesorgt arbeiten gehen.

Die richtige Kinderbetreuung finden

In Deutschland wird es Frauen nicht eben leicht gemacht, wenn die nach der Geburt des Kindes wieder arbeiten gehen wollen. Es fehlt an Kitaplätzen und Ganztagsschulen und die privat organisierte Betreuung der Kinder kostet Geld. Eine Tagesmutter kann eine Lösung sein, aber auch ein Au-pair-Mädchen ist eine gute Alternative. Für die Tagesmutter kann es einen Kostenzuschuss geben, hier lohnt es sich, bei den zuständigen Jugendämtern nachzufragen. Ein Au-pair-Mädchen kostet im Schnitt 200,- Euro im Monat an Taschengeld und noch einmal 150,- Euro müssen für die Verpflegung einkalkuliert werden.

Auch Eltern-Initiativ-Kindertagesstätten sind eine Lösung, wenn es keinen Platz in der Kita gibt. Die Kosten für diese private Betreuung sind vom Einkommen abhängig und liegen je nach Bundesland zwischen 50,- Euro und 500,- Euro im Monat. Die Plätze sind allerdings begehrt und die Anmeldungslisten entsprechend lang.

Das Internet macht es möglich, dass Mütter, die sich in den ersten Monaten um ihre Kinder kümmern wollen, auch von zu Hause arbeiten können. Wenn der Arbeitgeber einverstanden ist, dann kann die junge Mutter weiter arbeiten, Geld verdienen, und für die Kinderbetreuung ist auch gesorgt.

Fazit

Wer nach der Geburt wieder in den Beruf einsteigen will, der sollte sich so früh wie möglich um den Wiedereinstieg kümmern, denn nur so bleiben Mütter auf dem Laufenden und der Kontakt zur Arbeitswelt reißt nicht vollständig ab.