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B2B oder B2C – Wo liegen die Unterschiede?

B2B oder B2C – Wo liegen die Unterschiede?

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Wer viel im E-Commerce unterwegs ist, der wird irgendwann auch mal von B2B und B2C gehört haben. Diese beiden Begriffe sind auch dann von Interesse, wenn man sich mit einem eigenen Unternehmen im Internetbereich selbstständig machen möchte. Hier ist es immer eine Überlegung wert, ob das B2B, also das Business-to-Business Format oder das B2C, das Business-to-Consumer infrage kommt. Beides hat Vorteile, aber auch Nachteile und bevor eine Wahl getroffen wird, sollte man sich mit beiden Formen vertraut machen.

Was bedeutet B2B?

 

Der Name Business-to-Business verrät es schon, wer sich als Unternehmen für das B2B-Marketing entscheidet, der macht nur Geschäfte mit einem anderen Unternehmen, Endkunden spielen dabei keine Rolle. Wenn ein Unternehmen zum Beispiel Bettwäsche herstellt und sich für B2B entscheidet, dann wird diese Bettwäsche nur an ein anderes Unternehmen, beispielsweise an ein Krankenhaus verkauft. Der Vorteil für beide Geschäftspartner besteht darin, dass der Verkäufer keine Werbung im großen Stil machen muss, um Kunden zu gewinnen, denn er hat einen festen Abnehmer für seine Bettwäsche und spart damit eine Menge Geld ein.

Auf der anderen Seite muss der Käufer sich nicht ständig nach neuen Angeboten umsehen, sondern kann immer wieder auf einen Lieferanten zurückgreifen, der ihn regelmäßig mit Bettwäsche versorgt. Auch hier wird viel Geld und auch viel Zeit gespart. Unternehmen, die nur mit B2B arbeiten, können sich eine Strategie zurechtlegen und dabei ganz gezielt auf eine Käufergruppe zugehen. Auf diese Weise kann deutlich effektiver geplant werden, wenn es um die Produktion geht, denn der Verkäufer weiß, wie viel seiner Ware wann gekauft wird. Überproduktionen sind beim B2B selten ein Thema.

Was ist B2C?

Die meisten Onlinehändler arbeiten mit dem B2C, mit dem Business-to-Consumer Format. Dabei bietet das Unternehmen seine Produkte nicht einer bestimmten Zielgruppe, sondern allen potenziellen Kunden zum Kauf an. B2C ist eine gute Wahl für alle, die im Internet zum Beispiel Reisen oder Versicherungen verkaufen wollen. Wer mit B2C arbeitet, der sollte aber ein breit gefächertes Angebot haben, um möglichst viele Konsumenten zu erreichen und anzusprechen. Das bietet sich unter anderem bei Büchern oder auch bei digitalen Produkten wie Musik oder Filme an, die für den Endkunden zum Download bereit stehen.

Charakteristisch für B2C ist eine hohe Anzahl von Produkten für eine ebenso hohe Zahl von Käufern. Beim B2B ist die Palette der Produkte kleiner und das gilt auch für die Zahl der Käufer. Der Nachteil beim B2C besteht darin, dass der Verkäufer sich seine Kunden nicht aussuchen kann. Er muss aufwendig werben, um möglichst viele Kunden zu erreichen, und das kostet viel Geld. Auch das Risiko auf der Ware sitzen zu bleiben, ist beim B2C deutlich größer als beim B2B. Wenn es ums Bezahlen geht, dann ist B2B einfacher, denn Verkäufer und Käufer einigen sich meist auf eine Option. Beim B2C muss der Verkäufer seinen Käufern ein größeres Angebot an Möglichkeiten bieten.

Es kommt immer darauf an was verkauft wird, ob B2B oder B2C die bessere Wahl ist. Wer ein spezielles Produkt verkaufen will, der ist mit B2B besser beraten, wer eine große Produktauswahl hat, der sollte mit B2C arbeiten.